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27. März 2012

Ausstellung zur Geschichte der Bibel am Petersplatz

Sein Name steht für eine der ersten Bibelübersetzungen ins Englische, John Wyclif, Theologe aus dem 14. Jh. Ein kostbarer, reich verzierter Pergamentcodex, der seinen Namen trägt, die Wyclif-Bibel, zählt zu den herausragenden Exponaten einer Ausstellung zur Geschichte der Bibel, die bis zum 15. April im Braccio di Carlo Magno am Petersplatz zu sehen ist.

Räume der Bibel - von Qumran bis zur Wartburg

Die Ausstellungsstücke stammen zu einem großen Teil aus einer amerikanischen Privatsammlung, darunter das älteste fast vollständige Bibelmanuskript in der aramäischen Muttersprache Jesu, der Codex Climaci Rescriptus. Gezeigt werden auch der Römerbrief der ersten mit beweglichen Lettern gedruckten Gutenberg-Bibel und seltene Ausgaben des Neuen und Alten Testaments in der englischen King-James-Übersetzung von 1611 und 1613.
Neben der Wyclif-Bibel aus der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel stammt aus Deutschland auch das Lorscher Evangeliar, eine Pergamenthandschrift aus dem 9. Jh.

Um die Geschichte der Bibel greifbar zu machen, geben die Ausstellungsräume wichtige Stationen dieser Geschichte wieder: eine Rekonstruktion einer der Qumranhöhlen, eine Szene aus dem antiken Oxyrhynchos in Ägypten, wo wichtige Bibelhandschriften gefunden wurden, eine klösterliche Schreibstube, eine Kammer in der Wartburg oder eine Szene aus dem Katharinenkloster im Sinai, Fundort des Codex Sinaiticus.

Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zur Ausstellung "Verbum Domini" hier

John-Wyclif