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07. April 2012

Das Ende aller Möglichkeiten oder unglaublicher Anfang?

Alle biblischen Ostererzählungen lassen die traumatische Karfreitagserfahrung durchscheinen. Der Stein vor dem Grab ist ein sprechendes Bild für das Ende aller Möglichkeiten. Mit Jesu Tod schien auch seine Botschaft gestorben zu sein. Und dann berichtet das Neue Testament von einem unglaublichen Neuanfang: Jesus ist auferweckt worden! Die Erfahrung, dass der Gekreuzigte lebt, ist die Initialzündung für den Osterglauben und verändert Menschen sichtbar.

Das Bibelwerk wünscht gesegnete Ostern!


In den ältesten Glaubensformeln steht die Person Jesu, sein Tod und seine Auferstehung, sein Kommen von Gott und seine Erhöhung zu Gott im Zentrum, noch nicht seine Lehre. Alle Ostererzählungen betonen zudem auffällig den Zweifel jener, denen der Auferstandene "erschien". Was sie - zunächst stammelnd - bezeugen, ist dass Gott selbst am toten Jesus gehandelt hat und dass darum seine "Sache" nicht verloren, sondern ganz neu gültig ist.
(nach M.-L. Gubler: Auferweckt als Erstling der Entschlafenen; in Bibel und Kirche)


Weitere Texte zur Auferstehung:

Ostern und Pessach (Welt und Umwelt der Bibel)
Wäre Christus nicht auferstanden, von Franz-Josef Ortkemper

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