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Dr. Katrin Brockmöller

 brockmoeller2Katrin Brockmöller wurde 1973 in Passau geboren. Sie studierte Katholische Theologie in Passau, Jerusalem und Würzburg und promovierte 2003 mit einer Arbeit zu Spr 31,10-31.
Für ihre theologische und pastorale Arbeit ist die Frage leitend: Wie können biblische Texte als Dokumente aus antiken und fremden Kontexten gewürdigt und gleichzeitig als Quelle und kritisches Gegenüber des eigenen Glaubens heute gelesen werden?  

Von 2000-2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an den exegetischen Lehrstühlen von Prof. Dr. Rudolf Hoppe und Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger. Nach Abschluss der Promotion zwei Jahre als Bildungsreferentin an der Katholischen Landvolkshochschule St. Gunther in Niederalteich. Zuletzt von 2006-2014 Dozentin am Theologisch-Pastoralen Institut für Fort-und Weiterbildung pastoraler Mitarbeiter/-innen der Diözesen Limburg, Mainz und Trier. Seit 1. Dezember 2014 Direktorin des Katholischen Bibelwerks e.V.
Qualifikationen als Pastoralreferentin, Trainerin für Bibliolog, Ausbilderin für STR (Sozial-therapeutisches Rollenspiel asis), Coaching und Organisationsentwicklung.

Grußwort von Dr. Katrin Brockmöller:

Ich freue mich sehr darauf, als Direktorin des Vereins Katholisches Bibelwerk einerseits den biblischen Inhalten in meiner beruflichen Tätigkeit wieder mehr Raum zu geben und gleichzeitig auch darauf, meine Kraft gemeinsam mit vielen anderen dafür einzusetzen, dass das Bibelwerk e.V. auch in zehn und zwanzig Jahren noch den Gläubigen das Buch der Bücher auf jede erdenkliche Weise öffnet (vgl. Satzung).
Nach meiner Promotion 2003 habe ich über zehn Jahre als Referentin und Trainierin viele Menschen darin unterstützt, ein bisschen mehr von ihrem Charisma zu leben. Immer motivieren mich dabei drei große Interessen: 1. Menschen und ihre Erfahrungen, 2. biblische Texte und 3. die Frage, wie sich Mensch und Text lebensförderlich begegnen.

Der Lesungstext  Jes 2, 1-5 am ersten Tag als Direktorin am 1. Dezember 2014 sprach von der Vision, dass viele Völker zum Zion kommen. Ganz unterschiedliche Menschen treffen sich in der gemeinsamen Hoffnung, auf Zion Ideen und Konzepte zu finden, wie gutes und friedliches Miteinander möglich sein könnte. Sie werden gelockt von der Weisung des Herrn, von seiner Tora. Und auch Israel selbst will in diesem Licht des Herrn seinen Weg gehen.
Ich hoffe sehr, dass das Bibelwerk wie ein kleiner Zion ist: ein Ort, an dem Menschen das bekommen, was sie benötigen, um die biblischen Texte heute in ihren ganz unterschiedlichen Kontexten als "Licht" zu erfahren.