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Die Lilien des Feldes

 Blumen des Feldes BildWas sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. (Mt 6,28f)

Aus der Bergpredigt, genauer gesagt der Rede Jesu vom „Nicht-Sorgen“ ist der obige Abschnitt aus dem Matthäusevangelium entnommen. Mit Blick auf die Schönheit der Blumen ruft Jesus dazu auf, sich von den Sorgen des Alltags nicht erdrücken zu lassen.

In vielen Übersetzungen, u.a. auch der Einheitsübersetzung, wird das griechische Wort krinon mit „Lilie“ übertragen. Dieses Wort bezeichnet aber eher allgemein die Blume / Feldblume. Also wird Jesus wahrscheinlich in seiner Rede die Gesamtheit der wunderschön blühenden Flora meinen, zu der in Galiläa z.B. Kronenwindröschen (Anemone coronaria), Klatschmohn (Papaver rhoeas), Malven und zahlreiche Korbblütler / Margeriten gehören.

 

 

 

 

Die Lilie als Symbol der Reinheit und Schönheit wird in der Bibel auch erwähnt (Hos 14,6; Jes 35,1-2). Das hebräische Wort schoschana, von dem sich auch der  Name Susanna ableitet, erscheint häufig im Hohelied (2,1-2; 5,13 u.ö.), und wird dort je nach Übersetzung mit „Lilie“ oder „Lotus“ wiedergegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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