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Assmann, Jan

Das Oratorium Israel in Egypt von Georg Friedrich Händel

Aleida und Jan Assmann erhalten den Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2018

Der Ägyptologe und Kulturtheoretiker Jan Assmann wird nach dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2016 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung nun auch mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2018 ausgezeichnet.

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Produktinformationen

  • ISBN: 978-3-460-08604-3
  • Bestellnummer: 8604
  • Einband: Gebunden mit Leseband
  • Abmessungen: 13,5 x 20,5 cm
  • Seitenzahl: 176 Seiten mit sw-Abbildungen
  • Erschienen: 23.09.2015
  • Lieferung innerhalb von 1-4 Werktagen

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Das einzige Händel-Oratorium, bei dem ein ganzes Volk die Hauptrolle spielt. Händel ging damals ganz neue Wege, aber das zeitgenössische Publikum tat sich damit schwer. Diese neue, fesselnde Analyse zeigt die Parallelen von Händels Textauswahl zur jüdischen Pessach-Erzählung auf: Nicht Mose, sondern das Volk Israel steht im Mittelpunkt. Deshalb besteht dieses Oratorium vorwiegend aus Chören. Für uns heute eine spannende Sichtweise auf die Stärke, die im Miteinander liegt.

Friedenspreis des deutschen Buchhandels

Der mit 25 000 Euro dotierte Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht dem Statut zufolge an Persönlichkeiten, "die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen" haben. Der Preis wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 15. Oktober in der Paulskirche verliehen.

Zusammen erarbeiteten Aleida und Jan Assmann das Konzept des "kulturellen Gedächtnisses". Darunter verstehen sie eine offiziell institutionalisierte und konstruierte Form kollektiven Erinnerns, die sich von den rein subjektiven Erinnerungen Einzelner abgrenzt.

SZ.de online 12. Juni 2018

 

Jan Assmann wurde am 7. Juli 1938 in Langelsheim (Harz) geboren. Von 1976 bis zu seiner Emeritierung 2003 hatte er den Heidelberger Lehrstuhl für Ägyptologie inne. Seit 2005 ist er Honorarprofessor für Kulturwissenschaft und Religionstheorie in Konstanz, wo er heute auch lebt. Zusammen mit der Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann gründete er 1978 das Arbeitsgebiet Gedächtnisgeschichte. Sie prägten den Begriff des "Kulturellen Gedächtnisses", der zu einem Leitbegriff der Kulturwissenschaften wurde, heißt es in der Mitteilung der Akademie.