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Ruedin

Lernen und weiterleben

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Produktinformationen

  • ISBN: 978-3-7252-0861-6
  • Bestellnummer: 520861
  • Einband: broschiert
  • Abmessungen: 16.5 x 23.0cm
  • Seitenzahl: 120 Seiten
  • Erschienen: 28.04.2010
  • Lieferbar

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Nach Gedanken zum Umgang von Eltern und Lehrpersonen mit schwer kranken Kindern und Jugendlichen folgen 22 treffende Begegnungsgeschichten zu Themen wie: -Freiraum gewähren -Hellhörig für Versöhnungsmomente -Verweigerungsphasen respektieren -Zeit lassen -Schwer krank und voller Lebensfreude -Rituale um das Sterben -Offenheit für Spirituelles -Belastung mit anderen Menschen teilen -Gesundwerden ist gar nicht so einfach -Nicht aufgeben: Ich werde gewinnen! usw. Das Buch wird ergänzt mit einem Kapitel "Kraft der Ermutigung" und Modellen zur Integration kranker Kinder in ihren Klassen am Wohnort. Die Begegnungsgeschichten mit schwer kranken Kindern und Jugendlichen lassen exemplarisch erleben, dass sich Leben auch angesichts von schwerer Krankheit, sogar im Blick auf den möglichen Tod, erfüllend gestalten lässt. Dabei spielt die Spitalschule eine zentrale Rolle: Lernen schenkt Hoffnung zum Weiterleben. Trotz harter Realitäten ein durchwegs tröstendes Buch. Die schulische Heilpädagogin Monique Ruedin gibt uns Einblick in die Erlebniswelt von kranken Kindern und Jugendlichen. Ihre Eltern, direkt oder indirekt betroffene Menschen aus dem Umfeld, Verantwortliche inner- und ausserhalb der Schule erfahren, wie andere Eltern, Kinder und Begleitpersonen mit dieser belastenden Situation umgehen. Die nötige Kraft auszuhalten, was sich nicht ändern lässt, und zu handeln, wo und wie es angezeigt ist, das finden die Lesenden beispielhaft in den Geschichten selbst, aber auch in der Art und Weise, wie die Autorin als Schulische Heilpädagogin diese Kinder und Jugendlichen begleitet und wie sie deren Situation deutet, immer offen für das, was die Kinder und Jugendlichen selbst uns zu sagen haben. Das Buch zeigt zudem, wie das logotherapeutische Gedankengut von Viktor Frankl konkret im Unterricht umgesetzt werden kann, und verweist auf mögliche Modelle zur Schulung kranker Kinder und Jugendlicher im Spital und deren Integration in Schulklassen am Wohnort. Prof. Dr. med. Felix H. Sennhauser, Ärztlicher Direktor Kinderspital Zürich, schreibt in seinem Vorwort zum Buch: "lernen und weiterleben gewinnt gleichsam programmatischen Charakter für den Spitalalltag und symbolisiert sehr eindrücklich die positive Grundeinstellung der Spitalpädagogik als wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigungsstrategie, trotz allfällig chronischer Krankheit mit möglichen gesundheitlichen Einschränkungen weiterzuleben.