Ich war krank und ihr ....

... habt mich besucht - heißt es in der Einheitsübersetzung.

... habt euch meiner angenommen - übersetzt die Zürcher Bibel.

... habt mich versorgt - lautet in der Übersetzung der Guten Nachricht.

Vgl. Mt 25,35-39.

Es gilt in diesen Tagen, verantwortete Formen des Miteinanders zu finden - nahe zu sein in der Distanzierung.

Und in diesen Schutz- und Hilfereaktionen auf das Coronavirus zeigt sich auch Gott! Ganze Staaten haben sich entschieden, die Kranken und Schwachen nicht sterben zu lassen.
Lieber nehmen wir unglaubliche Einschränkungen des sozialen und öffentlichen Lebens in Kauf, damit möglichst viele medizinisch versorgt werden können.

Von überall hört man Erzählungen über so viel Unterstützung in Nachbarschaften und auch unter völlig Fremden.
So zeigt sich die Nächstenliebe in diesen Tagen:
„Kann ich für Sie etwas vom Supermarkt oder der Apotheke holen?“
„Ich kann gern bei dem alten Ehepaar im Haus gegenüber kontrollieren, dass die Tabletten korrekt eingenommen werden.“
„Wir verschieben die Familienfeier und telefonieren und skypen erstmal nur!“

Bleiben Sie achtsam und zugewandt!
Ihr Katholisches Bibelwerk e.V.