Dorothee Golz: Madonna als Mutter und Hausfrau

Vertraut und fremd. Vulgata 77. Zeitgenössische Zugriffe auf die Bibel

Die Vulgata ist die von 380 bis 400 n. Chr. größtenteils vom Kirchenvater Hieronymus erarbeitete lateinische Bibelübersetzung. Sie galt von der Spätantike bis zum Mittelalter in Westeuropa als wichtigste Quelle des in hebräischer und griechischer Sprache überlieferten Bibeltextes. Die Ausstellung zeigt 77 Einzelwerke, darunter Gemälde, Fotografien, Videoinstallationen und Skulpturen, von 30 Künstlern aus Europa. Dabei wird auch gefragt, ob die zeitgenössische Kunst „Zeugnis vom Glauben ablegen“ kann. Daher ist Fundamentalismus ebenso ein Thema wie die Poesie der Bibel, ihre Texte über Schuld, Schmerz, Gewalt, Liebe und Schönheit.